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Das CCP beim Tag der Patient:innensicherheit 2026

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Der Internationale Tag der Patient:innensicherheit am 17. September steht dieses Jahr unter dem WHO-Motto „Safe care for noncommunicable diseases“. Im Mittelpunkt steht die sichere Versorgung von Menschen mit chronischen Erkrankungen – von der Prävention und Diagnose bis zur langfristigen Behandlung und Betreuung. Die MedUni Wien und das AKH Wien beteiligen sich auch dieses Jahr an der weltweiten Kampagne und setzen mit Informationsangeboten sowie der orangefarbenen Beleuchtung der Eingangsbereiche ein sichtbares Zeichen für Patient:innensicherheit. Auch das CCP war dieses Jahr wieder vertreten!

Sicherheit durch Simulation und Training

Ein wichtiger Schwerpunkt der Aktivitäten des CCP liegt auf Simulation und praxisnahem Notfalltraining. Im Rahmen des Infostands der Neonatologie konnten Besucher:innen den Frühgeborenensimulator „Paul“ kennenlernen und an einer Übungsstation die Grundlagen der Reanimation bei Säuglingen und Kindern praktisch erproben.

Simulationstrainings ermöglichen es, komplexe und potenziell kritische Situationen unter realitätsnahen Bedingungen zu üben. Sie fördern Handlungssicherheit, stärken die Zusammenarbeit im Team und helfen dabei, Abläufe für den Ernstfall zu festigen. Regelmäßiges Training schafft damit eine wichtige Grundlage für sicheres Handeln – insbesondere in Situationen, in denen rasche Entscheidungen gefragt sind.

Sicherheit durch Empowerment

Ein weiterer Fokus des CCP liegt auf der Stärkung von Eltern als aktive Partner:innen in der Versorgung chronisch kranker Kinder. Eltern kennen ihr Kind besonders gut und nehmen Veränderungen häufig früh wahr. Ihre Beobachtungen und Einschätzungen sind daher eine wichtige Ressource für eine sichere und individuelle Behandlung.

Mit dem Projekt „Lines Vermächtnis“ sensibilisiert das CCP medizinisches Fachpersonal dafür, die Wahrnehmungen und Beobachtungen der Eltern bewusst in die Betreuung einzubeziehen. Gleichzeitig werden Eltern ermutigt, Fragen, Sorgen und Bedenken offen anzusprechen. Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Familien und Behandlungsteams kann dazu beitragen, Veränderungen frühzeitig zu erkennen und die Sicherheit der Patient:innen über den gesamten Krankheits- und Behandlungsverlauf hinweg zu stärken.


Impressionen